Konzertagentur Thüringen

Ensemble musica viva

Palais Bad Köstritz

25.04.2020 Zyklus Meisterinterpreten

Jakob Fauser (Violoncello) und Yuki Nishio (Klavier) mit Werken von Beethoven, Schubert und Brahms

Die beiden Violoncellosonaten op. 102 - seine letzten - schrieb Beethoven im Jahr 1815 und sie sind angesichts der Bevorzugung einer polyphonen und virtuosen Schreibweise typisch für seinen Spätstil, gekennzeichnet auch durch Experimentierfreude und fantasieartige Gestaltung.
Die bekannte Arpeggione - Sonate D 821 von Franz Schubert entstand ein Jahr (1824) nach der Entwicklung dieses eigenartigen Instruments durch Georg Staufer in Wien. Das Arpeggione stellt eine Verbindung zwischen Gitarre (Form, Stimmung und Bünde) und Violoncello (Spielweise) dar – im Gegensatz zur Viola da Gamba hat sich das Instrument aber in der Praxis nie durchsetzen können und so ist die Sonate, die heute meist vom Violoncello oder von der Viola aufgeführt wird, das einzige Zeugnis dieser ungewöhnlichen Konstruktion.
Die Sonate für Violoncello und Klavier e-moll op. 38 von Johannes Brahms - seine erste Cellosonate aus den Jahren 1862 und 1865, deren erste Aufführung erst 1871 erfolgte - war zunächst gemäß der klassischen Tradition viersätzig: Auf Grund der enormen Dichte und Länge des Werkes nahm Brahms aber den Adagiosatz wieder heraus.

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 12 €

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